Bußgeldbescheid während dem Urlaub erhalten – Was nun?

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Die Erholung ist schnell vorbei, wenn ein Bußgeldbescheid nach dem Urlaub auf Sie wartet.

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Die fast schon sprichwörtliche deutsche Bürokratie macht nicht wenigen zu schaffen – das Verkehrsrecht ist davon nicht ausgenommen. Die korrekte Abwicklung eines Bußgeldverfahrens wirft bei Betroffenen viele Fragen auf – zumal der Bescheid, der plötzlich im Briefkasten liegt, nicht selten eine Überraschung ist.

Wurde der Bußgeldbescheid nun im Urlaub zugestellt, sind die Einspruchsfrist und auch die Bezahlfrist manchmal schon verstrichen und zusätzliche Sanktionen stehen an – dies muss jedoch nicht hingenommen werden.

Fristen beim Bußgeldbescheid

Wird ein Bußgeldbescheid ausgestellt, dann haben Betroffene nach Zustellung eine Frist von zwei Wochen, in welcher sie Einspruch einlegen können. Tun sie dies nicht, dann wird der Bescheid rechtskräftig und die darin enthaltenen Sanktionen werden vom Beschuldigten indirekt anerkannt.

Das festgesetzte Bußgeld muss ebenfalls innerhalb von zwei Wochen nach Rechtskraft, also nach Ablauf der Einspruchsfrist, bezahlt werden. Wird dies ebenfalls nicht getan – weil der Bußgeldbescheid beispielsweise im Urlaub zugestellt wurde – sind häufig Geldstrafen die Folge.

Insgesamt besteht also nach Zustellung eines Bußgeldbescheides eine Zeit von vier Wochen, in der die Zahlung erfolgen sollte.

Bußgeldbescheid im Urlaub erhalten? Prüfen Sie zuerst, ob die Zahlungsfrist abgelaufen ist!

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Die Lösung: ein Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

Wurde Ihnen der Bußgeldbescheid im Urlaub zugestellt und es bestehen Einwände Ihrerseits, können Sie dies geltend machen. Falls Ihnen zusätzliche Kosten wegen eines Nicht-Begleichens drohen oder Sie einen Einspruch erwägen, können Sie einen Antrag auf Wiedereinsetzung stellen. Dieses Recht ist im § 44 der Strafprozessordnung festgehalten und greift bei Situationen, in welchen eine Frist ohne Verschulden versäumt wurde – wie zum Beispiel bei einem Bußgeldbescheid im Urlaub:

War jemand ohne Verschulden verhindert, eine Frist einzuhalten, so ist ihm auf Antrag Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren.

Dieser Antrag muss jedoch innerhalb von einer Woche nach Bekanntwerden bei der zuständigen Behörde eingereicht werden. Ist der Bußgeldbescheid inklusive Geldstrafe und etwaigen Punkten jedoch rechtens, dann sollte er auch regulär beglichen werden.

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