Einen Bußgeldbescheid wegen nicht angenommener Verwarnung erhalten?

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Wann droht ein Bußgeldbescheid wegen nicht angenommener Verwarnung?

Wann droht ein Bußgeldbescheid wegen nicht angenommener Verwarnung?

Begehen Sie eine geringfügige Ordnungswidrigkeit, parken beispielsweise im Halteverbot, bekommen Sie ein “Knöllchen” an die Windschutzscheibe geheftet. Im Verkehrsrecht wird dieses Verwarnung  genannt. Der Strafzettel ist als Angebot der Behörde zu verstehen, einen Rechtsanspruch darauf gibt es deshalb nicht.

Laut § 56 des Ordnungswidrigkeitengesetzes (OWiG) beläuft sich diese Verwarnung auf 5 bis 55 Euro. Welche Frist ist einzuhalten und was passiert, wenn Sie das Verwarngeld nicht zahlen? Wir erklären, wie Sie auf einen Bußgeldbescheid wegen nicht angenommener Verwarnung reagieren sollten und wann ein Anwalt der richtige Ansprechpartner ist.

Wann erhalten Sie eine Verwarnung und welche Frist gilt es zu beachten?

Eine Verwarnung spricht die Behörde bei geringfügigen Ordnungswidrigkeiten aus. Hierzu zählen Halte- und Parkverstöße aber auch Geschwindigkeitsüberschreitungen bis zu 20 km/h. Im Unterschied zum Bußgeldbescheid fallen keine Gebühren an.

Ein Verwarngeld wird nur wirksam, wenn der Betroffene mit diesem einverstanden ist. Eine Zahlung innerhalb der einwöchigen Frist, ist als Einverständnis zu interpretieren. Zahlt der Betroffene nicht, geht ihm ein Bußgeldbescheid wegen nicht angenommener Verwarnung zu.

Ein Bußgeld wegen nicht angenommener Verwarnung droht in zwei Fällen:

Gegen einen Bußgeldbescheid wegen nicht angenommener Verwarnung können Sie binnen 14 Tagen Einspruch einlegen.

Gegen einen Bußgeldbescheid wegen nicht angenommener Verwarnung können Sie binnen 14 Tagen Einspruch einlegen.

  • Wenn Sie das Verwarngeld nicht innerhalb der Frist zahlen, weil Sie es beispielsweise vergessen oder
  • wenn Sie mit dem Verwarngeld nicht einverstanden sind und daher nicht zahlen.

Wie ist auf einen Bußgeldbescheid wegen nicht angenommener Verwarnung zu reagieren?

Selbst wenn Sie es vergessen, die Verwarnung zu bezahlen, geht die Behörde davon aus, dass Sie dieses nicht annehmen und verschickt einen Bescheid. Eine Erinnerung erhalten Sie nicht.

Gerade in diesem Fall ist das ärgerlich, denn zu dem Verwarngeld kommen nun noch Gebühren von 28,50 Euro für Bearbeitung und Versand hinzu. Die Kosten erhöhen sich also erheblich.

Sind Sie mit der Verwarnung nicht einverstanden? Dann bleibt Ihnen nichts, als auf das Bußgeld nach einer Verwarnung zu warten. Gegen diesen Bußgeldbescheid können Sie dann binnen 14 Tagen Einspruch einlegen. Ein Anwalt kann Ihre Chancen beurteilen und Ihnen bei dem Einspruch helfen.

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