Fahrverbot antreten – Was ist zu beachten?

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Wann Sie ein Fahrverbot antreten müssen

Im Bußgeldbescheid erfahren Sie, wann Sie das Fahrverbot antreten müssen.

Im Bußgeldbescheid erfahren Sie, wann Sie das Fahrverbot antreten müssen.

Ein Führerscheinentzug gilt als schwerwiegendste Maßnahme nach einem Verkehrsverstoß. Sobald ein Bußgeldbescheid ins Haus flattert, ist dies für jeden Fahrer schon ärgerlich genug.

Noch schlimmer ist es allerdings, wenn darin nicht nur ein Bußgeld, sondern auch die Erteilung von Punkten in Flensburg vermerkt sowie ein Fahrverbot angeordnet sind.

Diese Sanktionen dienen den Behörden als erzieherische Maßnahme, um die Verkehrsteilnehmer auf Fehlverhalten hinzuweisen, sie dahingehend zu schulen und das Unfallrisiko im Straßenverkehr so idealerweise zu senken.

Welche Punkte dabei wichtig sind und wann Fahrer dieses Fahrverbot antreten müssen, erfahren Sie in dem folgenden Ratgeber.

Wie ist der Ablauf vom Fahrverbot?

Für Fahrer, die einen Geschwindigkeitsverstoß begangen haben, welcher außerhalb des Rahmens eines normalen Bußgelds liegt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Fahrverbot folgt. Wann Fahrer dieses antreten müssen, hängt davon ab, ob sie in den letzten zwölf Monaten ein Fahrverbot verordnet bekommen haben.

Als Ersttäter haben Sie die Möglichkeit den Zeitraum innerhalb der folgenden vier Monate zu wählen, beispielsweise wenn es sich bei dem Fahrverbot für die Dauer eines Monats handelt.

Dann können Sie das Fahrverbot antreten und innerhalb der Frist der nächsten vier Monate, ab dem Punkt wenn der Bußgeldbescheid rechtskräftig wird, einen Zeitpunkt auswählen.

Im Bußgeldbescheid teilt Ihnen die zuständige Behörde mit, wann die Frist beginnt und wo genau Sie Ihren Führerschein abgeben müssen. Die Abgabe kann entweder persönlich erfolgen oder per Einschreiben zugesendet werden. Dabei sollten Sie allerdings beachten, dass Sie für die Kosten des Versands aufkommen müssen und durch die Zusendung möglicherweise einen Tag verlieren.

Wiederholungstätern steht die Option nicht frei, dass sie das Fahrverbot verschieben können. Nach der zweiwöchigen Einspruchsfrist müssen die Verkehrssünder das Fahrverbot antreten.

Gut zu wissen: Das Fahren ohne Fahrerlaubnis ist eine Straftat. Wenn eine Person trotz Fahrverbot und damit zeitweise ohne gültige Fahrerlaubnis fährt, droht schlimmstenfalls eine Freiheitsstrafe.

Im Ausland das Fahrverbot antreten: Ist das möglich?

Viele Fahrer nutzen die Urlaubszeit zum Antritt des Fahrverbotes. So entgehen gerade Berufskraftfahrer den Problemen auf Arbeit.

Dabei stellen sich die betroffenen Personen häufiger die Frage, ob auf Reisen dennoch ein Fahrzeug gefahren werden kann, wenn doch in Deutschland ein Fahrverbot auferlegt wurde.

Fahrverbot antreten, aber wann? Dies wird Ihnen von den Behörden mitgeteilt.

Fahrverbot antreten, aber wann? Dies wird Ihnen von den Behörden mitgeteilt.

Generell gilt das Fahrverbot nur ausgehend von den deutschen Behörden und diesbezüglich in dem jeweiligen Land, in welchem es ausgesprochen wurde. So wäre es rein theoretisch möglich, ein Fahrzeug im ausländischen Urlaub zu fahren.

Allerdings ist es praktisch keine Option, da der Führerschein mit dem Antritt des Fahrverbotes an die jeweilige zuständige Behörde abgegeben werden muss.

Auch im Ausland ist es notwendig, dass bei einer Fahrt die nötigen Papiere mitgenommen werden. Das Fahren ohne die Mitnahme des Führerscheins kann auch hier zu hohen Bußgeldern führen, wenn bei einer Verkehrskontrolle auffällt, das Sie ohne die nötigen Papiere unterwegs sind.

Fahrverbot antreten und zeitlich aufteilen: Geht das?

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist es, dass in Deutschland das abzuleistende Fahrverbot zeitlich gesplittet werden kann. Dies funktioniert nicht. Die angeordnete Zeit muss in einem Stück abgeleistet werden.

Durch einen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid kann mit der Hilfe eines Anwalts zwar ein Fahrverbot hinausgezögert und im besten Fall auch verkürzt werden, allerdings kann zum Beispiel ein Fahrverbot von einem Monat nicht aufgeteilt werden in zweimal zwei Wochen.
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