Fahrverbot umwandeln in eine Geldstrafe – Geht das?

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Ist es möglich, sich vom Fahrverbot freikaufen zu können?

Ist das Fahrverbot umwandeln erlaubt? In einigen Fällen ist dies möglich.

Ist das Fahrverbot umwandeln erlaubt? In einigen Fällen ist dies möglich.

Häufig stellen sich Fahrer die Frage, ob es möglich ist, ein Fahrverbot zu umgehen durch ein höheres Bußgeld, welches von den Behörden dann im Gegenzug verordnet wird. Auch wenn dies für den Verkehrssünder in einigen Fällen eine bessere und angenehmere Strafe ist, geht es darum, dass das Fahrverbot bewusst von den Behörden gewählt wurde.

Diese Sanktion dient als verkehrserzieherische Maßnahme und soll dem Fahrer sein Fehlverhalten aufzeigen. Außerdem wird eine solche Strafe meist dann angewendet, wenn die Verkehrssicherheit und andere Verkehrsteilnehmer grob gefährdet waren.

Kann man ein Fahrverbot in eine Geldstrafe umwandeln? Die Antwort auf diese Frage erhalten Sie in dem folgenden Ratgeber.

Geldstrafe statt Fahrverbot: Ein Rechtsanwalt ist notwendig

Gerade Berufskraftfahrer und Personen, die tagtäglich auf ihr Auto angewiesen sind, möchten eher ein höheres Bußgeld statt ein Fahrverbot in Kauf nehmen. Doch es ist nicht so leicht möglich, 1 Monat Fahrverbot einfach umwandeln zu lassen und dafür eine höhere Geldbuße als eigentlich geplant zu bekommen.

Die Umwandlung von einem Fahrverbot in eine Geldstrafe ist nur dann eine Option, wenn Sie aufgrund von Fehlern im Bußgeldbescheid Einspruch erheben. Dabei müssen Sie allerdings den vollständigen Rechtsweg gehen und einen Anwalt kontaktieren. Dieser kann Ihnen dabei helfen, den Bußgeldbescheid auf seine Richtigkeit zu überprüfen.

Sollten die Angaben in dem Bescheid fehlerhaft oder nicht vollständig sein oder ist das Blitzerfoto nur undeutlich zu erkennen, dann ist ein Einspruch berechtigt. Doch wenn der Bußgeldbescheid korrekt ist und Sie dennoch Ihr Fahrverbot in ein Bußgeld umwandeln wollen, dann stehen die Chancen bei einem Einspruch eher schlecht.
Sich vom Fahrverbot freikaufen ist eine illegale Handlung.

Sich vom Fahrverbot freikaufen ist eine illegale Handlung.

Dennoch brauchen Sie die Unterstützung eines Anwalts, da das Anliegen meist vor Gericht verhandelt wird. Sie müssen in diesem Fall eine gute Begründung abgeben, damit Ihr Fahrverbot tatsächlich umgewandelt werden kann.

Fahrverbot verkaufen: Hohe Strafen drohen

Einige Fahrer haben die Idee, dass andere Personen die Punkte und das Fahrverbot übernehmen können. Unseriöse Anbieter, meist zwielichte Agenturen, bieten diese Dienste an.

Gegen Geld und als Strohmann füllen sie den Anhörungsbogen aus und erklären die jeweilige Verkehrsordnungswidrigkeit begangen zu haben. Eine recht hohe Gebühr fällt dann dem Strohmann und der Agentur zu Gute.

Der Verkehrssünder hat für den Tauschhandel eine hohe Summe gezahlt und hofft, dass der Führerschein nicht entzogen wird bzw. das Fahrverbot nicht angetreten werden muss.

Dieser Handel ist allerdings höchst illegal. Sobald die Behörden dies überprüfen und herausfinden, dass ein Fahrverbot verkauft wurde, drohen beträchtliche Strafen.

Neben erheblichen Geldstrafen folgt auch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren, da es sich hierbei um eine Straftat handelt. Gemäß § 164 des Strafgesetzbuches (StGB) liegt hier eine falsche Verdächtigung vor. Die Gegenseite bekommt ebenfalls eine Strafe, da es sich um Beihilfe zur Tat handelt.

Daher ist strikt davon abzuraten, einen solchen Tauschhandel anzunehmen oder in Betracht zu ziehen. Die Straftat wiegt im Nachhinein mehr und die Strafe dafür ist um einiges höher als das verordnete Fahrverbot.

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