Fahrverbot verschieben – Besteht die Möglichkeit dazu?

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Ist der Zeitraum des Antritts zu verschieben?

Ob sich ein Fahrverbot verschieben lässt, hängt von dem Einzelfall ab.

Ob sich ein Fahrverbot verschieben lässt, hängt von dem Einzelfall ab.

Ein Bußgeldbescheid ist in keinem Fall eine freudige Nachricht. Unabhängig davon ob ein geringes oder hohes Bußgeld angeordnet wird, der Sachverhalt ist immer ärgerlich.

Noch schwerer wiegt allerdings, wenn der Bescheid Auskunft darüber gibt, dass Punkte in Flensburg vermerkt werden und sogar ein Fahrverbot angeordnet ist.

Insbesondere ein Fahrverbot kommt immer ungelegen. Für Vielfahrer und Berufskraftfahrer gleicht dieser Umstand einer Katastrophe. Allerdings wird eine solche Mobilitätspause nur dann verordnet, wenn ein schwerwiegender Verstoß vorliegt.

In dem folgenden Ratgeber erfahren Sie, ob Sie für das Fahrverbot einen Zeitraum auswählen dürfen und ob Sie 1 Monat Fahrverbot generell verschieben können.

Ausnahmeregelungen beim Fahrverbot

Sobald der Bußgeldbescheid beim Verkehrssünder angekommen ist, gibt es eine Frist von zwei Wochen. In diesen zwei Wochen hat der Fahrer die Möglichkeit, einen Einspruch gegen den Bescheid einzulegen. Nach diesen 14 Tagen ist der Bußgeldbescheid rechtskräftig und das Fahrverbot muss durchgesetzt werden.

Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Dabei ist es maßgeblich, wie der Fahrer sich in der Vergangenheit im Straßenverkehr verhalten hat. Ausschlaggebend ist, ob es sich um einen Ersttäter handelt oder um einen Wiederholungstäter.

Beim Fahrverbot kann ein Termin durchaus verschoben werden, wenn in den letzten zwei Jahren kein Fahrverbot verhängt wurde.

Ein Ersttäter hat somit die Option das Fahrverbot zu verschieben. Wiederholungstäter dagegen haben nicht diese Möglichkeit und können auf keine Ausnahmeregelung zurückgreifen.

Fahrverbot verschieben: für Ersttäter ist dies möglich

Für das Fahrverbot kann ein Termin gewählt werden, wenn die Person Ersttäter ist.

Für das Fahrverbot kann ein Termin gewählt werden, wenn die Person Ersttäter ist.

Ersttäter haben den Vorteil, dass sie sich den Zeitraum für das Fahrverbot auswählen können. Bis zu vier Monate nach Rechtskraft vom Bußgeldbescheid bleibt ihnen Zeit, sich für einen für sie günstigen Zeitraum zu entscheiden. Gerade Berufskraftfahrern kommt es zu Gute, wenn sie Ersttäter sind, da sie das Fahrverbot verschieben können. So empfiehlt es sich, dass diese Fahrer in ihrer Urlaubszeit das Fahrverbot antreten.

Das Fahrverbot um 1 Monat zu verschieben, kann daher sehr gut passen. Ein geeigneter Termin ist dann innerhalb der Frist von vier Monaten auszusuchen und der zuständigen Behörde mitzuteilen. Bei dieser muss der Führerschein für die Zeit des Fahrverbots außerdem abgegeben werden.

Fahrverbot für Wiederholungstäter: Verschieben durch Einspruch

Generell steht Wiederholungstätern nicht die Option zur Verfügung, das Fahrverbot zu verschieben ist. Allerdings kann indirekt die Zeit hinausgezögert werden. Denn nach Gesetz wird das Verbot erst wirksam, nachdem der Bußgeldbescheid rechtskräftig wird, also nach Ablauf der zweiwöchigen Einspruchsfrist.

Legt der Fahrer innerhalb dieser Frist einen Einspruch ein, müssen die Umstände vorerst genau überprüft werden.

Dadurch verschiebt sich der Zeitraum, um das Fahrverbot anzutreten, weiter nach hinten. Wie weit hängt davon ab, wie lang die Überprüfung der Behörden dauert, bis der Einspruch geklärt ist. Generell sollte bei einem Einspruch jedoch immer ein Anwalt zu Rate gezogen werden. Dieser kennt den genauen Ablauf und kann helfend zur Seite stehen.

Gut zu wissen: Anders als häufig angenommen, lässt sich ein Fahrverbot nicht aufteilen. Diese muss in einem Stück abgeleistet werden. Der Irrglaube, dass ein Fahrverbot gesplittet werden kann, ist nicht korrekt. Das Fahrverbot zu verschieben ist daher eher wahrscheinlich.
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