Punkte verkaufen – ist es legal?

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Wissenswertes zum Punktehandel

Der Punktehandel ist illegal.

Der Punktehandel ist illegal.

Wenn der Punktestand stetig wächst, fragen sich Verkehrsteilnehmer, ob sie ihre Punkte in Flensburg verkaufen können. Besonders kritisch wird es, wenn sich schon einige Punkte auf dem Punktekonto befinden und Verkehrsteilnehmer gleichzeitig auf ihren Führerschein beruflich und privat angewiesen sind. Mit 8 Punkten wird schließlich die Fahrerlaubnis entzogen.

Verkehrssünder bemühen sich, dem Fahrverbot zu entkommen und suchen sich Strohmänner, die ihre Punkte übernehmen. Die Frage ist jedoch: Ist der Punktehandel in Flensburg überhaupt legal? Dürfen Sie ohne weiteres Punkte übertragen?

Die klare Antwort lautet: Der Punktehandel ist illegal! Wenn Sie Punkte in Flensburg verkaufen, machen Sie sich strafbar!

Das Prinzip des Punktehandels

Der Strohmann verständigt sich mit dem Verkehrssünder und gibt anschließend gegenüber der Bußgeldbehörde zu, dass er die Tat begangen hat. Er füllt schriftlich inklusive Unterschrift den Anhörungsbogen aus. Beide achten darauf, dass sie sich äußerlich ähneln und etwa das gleiche Alter vorweisen.

Fällt der Behörde nicht auf, dass es sich um eine Falschaussage handelt, läuft der Bußgeldbescheid über den Unschuldigen, der freiwillig die Schuld auf sich genommen hat. Demzufolge werden ihm die Punkte in Flensburg zugeschrieben.

Der tatsächliche Täter muss in dem Fall weder das Bußgeld zahlen, noch bekommt er den Punkt erteilt. Die Beteiligten sprechen sich untereinander ab. Der Täter zahlt dem Unschuldigen selbstverständlich das Bußgeld, damit für ihn keine Kosten entstehen. Der Strohmann geht den Punktehandel ein, um Geld zu verdienen.

Oft fragen Täter Freunde oder Bekannte, ob sie ihre Punkte übernehmen. Stellt sich niemand zur Verfügung, wenden sich Verkehrssünder teilweise auch an illegale Agenturen im Internet. Auf diesen Seiten bieten Agenturen an, gegen eine Gebühr Punkte anzunehmen.

Punkte verkaufen – die Folgen

Wenn Sie Punkte verkaufen, machen Sie sich strafbar.

Wenn Sie Punkte verkaufen, machen Sie sich strafbar.

Der tatsächliche Verkehrssünder muss mit einer Geldstrafe oder sogar einer Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren rechnen. Die hohen Strafen sollen den Punktehandel eindämmen, da die Punkte den Verkehrsteilnehmer bestrafen sollen, der tatsächlich den Verstoß begangen hat.

Fliegt es auf, dass Sie Punkte verkaufen und die Punkte dem falschen Konto zugewiesen wurden, werden die Punkte anschließend dem richtigen Konto zugeteilt.

Das Strafgesetzbuch besagt in § 164 Folgendes:

Wer einen anderen bei einer Behörde oder einem zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Amtsträger oder militärischen Vorgesetzten oder öffentlich wider besseres Wissen einer rechtswidrigen Tat oder der Verletzung einer Dienstpflicht in der Absicht verdächtigt, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Behörden fällt es aufgrund der hohen Anzahl der Bußgeldbescheide schwer, das Punkte-verkaufen aufzudecken. Besteht jedoch der Verdacht, können Sie ein Passfoto des Verkehrssünders anfordern. Den Behörden bleiben dafür nur drei Monate, da anschließend die Verjährung eintritt. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist bemüht, gegen den Betrug vorzugehen, da die Verkehrssicherheit durch den Punktehandel bedroht ist.

Das Ausfüllen des Anhörungsbogens mit falschen Angaben ist eine Falschbeurkundung, für die sich auch die Strohmänner strafbar machen.

Was kostet es, Flensburg-Punkte zu verkaufen?

Autofahrer, die ihre Punkte abgeben möchten, zahlen für den Verkauf eines Punktes etwa 100 bis 200 Euro. Die Kosten variieren je nach Fall, sodass sogar Kosten in Höhe von 1.000 Euro gezahlt werden. Bei Agenturen fallen außerdem Bearbeitungsgebühren an. Autofahrer zahlen neben der Gebühr für den Punktehandel auch das eigentliche Bußgeld. Demzufolge handelt es sich um eine sehr teure Angelegenheit.

Verzichten Sie darauf, illegal Punkte zu verkaufen. Sie können auch ganz legal Punkte abbauen, indem Sie freiwillig an einem Fahreignungsseminar teilnehmen. Innerhalb von fünf Jahren besteht einmalig die Möglichkeit, einen Punkt in Flensburg abzubauen – vorausgesetzt, auf Ihrem Punktekonto befinden sich nicht mehr als fünf Punkte.

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