Verkehrsrecht: Alle wichtigen Infos zum Straßenverkehr

Verkehrsrecht in Deutschland: Eines der wichtigsten Rechtsgebiete

Der Begriff ,,Verkehrsrecht“ umfasst den gesamten Bereich des Straßenverkehrs.

Der Begriff ,,Verkehrsrecht“ umfasst den gesamten Bereich des Straßenverkehrs.

Der Begriff ,,Verkehrsrecht“ umfasst den gesamten Bereich des Straßenverkehrs. Dies betrifft jeden, der sich am öffentlichen Verkehr beteiligt. Egal ob Fußgänger, Radfahrer oder Fahrzeugführer, sie alle nehmen tagtäglich am Straßenverkehr teil. Im Straßenverkehrsrecht gibt es Regelungen und Vorschriften, die befolgt werden sollten. Im Falle einer Missachtung müssen Betroffene mit einer Sanktion rechnen.

Für die Teilnahme am Straßenverkehr sind jedoch Voraussetzungen von Nöten, die sich u. a in der Straßenverkehrsordnung (StVO) widerspiegeln. Beispielsweise ist der Erwerb einer Fahrerlaubnis ein Muss, um ein Kraftfahrzeug überhaupt im Straßenverkehr fahren zu dürfen.

Welche Regelungen das Verkehrsrecht bei einem Unfall, für Radfahrer oder in Bezug auf den Führerschein vorsieht, erklärt Ihnen der nachfolgende Ratgeber.

Die wichtigsten Gesetze und Verordnungen im Verkehrsrecht:

Wie definiert sich das deutsche Verkehrsrecht?

Eine Entziehung des Führerscheins wird durch einen Gerichtsentscheid bestimmt.

Eine Entziehung des Führerscheins wird durch einen Gerichtsentscheid bestimmt.

Per Definition regelt das Verkehrsrecht den deutschen Straßenverkehr anhand verschiedener Gesetze.

Gesetze wie das Straßenverkehrsgesetz (StVG) und die Straßenverkehrsordnung (StVO) haben Hand und Fuß im Ordnungsrecht.

Das Verkehrsrecht spielt für alle Bürger im täglichen Leben eine große Rolle. Es dient zur Regelung des Straßenverkehrs. Unterschieden wird im Verkehrsrecht zwischen zwei Kategorien.

Diese sind: Das öffentliche Verkehrsrecht und das private Verkehrsrecht. Das Verkehrsrecht in Deutschland besteht aus verschiedenen Gesetzen und Vorschriften.
Das Verkehrsrecht ist kein klassisches Rechtsgebiet, sondern besteht aus folgenden Teilgebieten:

  • Verkehrszivilrecht
  • Versicherungsrecht
  • Verwaltungsrecht
  • Verkehrsstrafrecht
  • Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht

Beim öffentlichen Verkehrsrecht handelt es sich um das Verkehrsverwaltungsrecht. Zu diesem gehört die Erteilung der Fahrerlaubnis und die Entziehung des Führerscheins, welche durch einen Gerichtsentscheid bestimmt wird. Des Weiteren handelt es sich beim öffentlichen Verkehrsrecht um das Verkehrsstraf- und Bußgeldrecht. Verkehrsstraftaten, wie das Fahren ohne Führerschein, oder Ordnungswidrigkeiten, wie beispielsweise das falsche Parken, werden hier unter die Lupe genommen.

Beim privaten Verkehrsrecht handelt es sich um das Verkehrshaftungsrecht. Dieses regelt z. B. den Schadenersatzanspruch nach einem Unfall.

Ein weiterer Teilbereich des privaten Verkehrsrechts ist das Verkehrsvertragsrecht. Kommt es z. B. zwischen zwei Personen zu Unstimmigkeiten beim An- oder Verkauf eines Kfz, soll das Verkehrsvertragsrecht helfen.

Verschiedene Behörden werden mit der Abwicklung von unterschiedlichen Rechtsfällen beauftragt. Dazu zählen beispielsweise die Straßenverkehrsbehörde, das Ordnungsamt und die Staatsanwaltschaft.

Deutsches Verkehrsrecht definiert nicht nur die Rechte und Pflichten von Autofahrern oder Berufskraftfahrern, sondern auch von Radfahrern und Fußgängern im Straßenverkehr.

Was ist eine MPU?

Sind acht Punkte in Flensburg erreicht worden, so ist mit einer Entziehung der Fahrerlaubnis zu rechnen. In diesem Fall kann auch eine MPU angeordnet werden. Bei Alkohol am Steuer kann eine MPU schon bei einer niedrigeren Punktezahl verpflichtend sein. Werden Fahrzeugführer z. B. mit 1,6 Promille Alkohol im Blut (in einigen Bundesländern auch schon ab 1,1 Promille) erwischt, wird die MPU schon beim ersten Verstoß angeordnet.

Was fällt unter das Verkehrsrecht?

Beim privaten Verkehrsrecht handelt es sich um das Verkehrshaftungsrecht.

Beim privaten Verkehrsrecht handelt es sich um das Verkehrshaftungsrecht.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist das Fahrerlaubnisrecht. Hier wird geregelt, wann gemäß Verkehrsrecht ein Führerschein vergeben wird, sprich wann Personen die Erlaubnis des Staates, ein Kraftfahrzeug zu führen, erhalten. Umgangssprachlich wird daher auch von Führerscheinrecht gesprochen.

Verkehrsrecht für Fahrradfahrer: Welche Regeln gelten für Radfahrer?

Das Fahrrad ist eines der beliebtesten Verkehrsmittel in Deutschland. In der Straßenverkehrsordnung (StVO) in § 2 Abs. 5 werden für das Fahrrad als Fahrzeug spezielle Regeln, aus dem Verkehrsrecht für Radfahrer, festgelegt.

Fahrräder dürfen demnach auf der Fahrbahn genutzt werden, wenn das Rechtsfahrgebot beachtet wird. Sind jedoch blaue Radfahrschilder angebracht, muss der Radfahrer auf dem Radfahrweg fahren. Wird das missachtet, droht ein Bußgeld. Die Pflicht, den Radweg zu nutzen entfällt, wenn der Fahrradweg über eine längere Strecke, beispielsweise aufgrund einer Baustelle, nicht mehr zu befahren ist.

Für Fahrradfahrer über 10 Jahre ist es nicht gestattet auf dem Bürgersteig zu fahren. Für Kinder, die jünger als acht Jahre sind, ist es Pflicht, den Bürgersteig beim Fahrradfahren zu nutzen – wobei Kinder bis zum vollen­deten zehnten Geburtstag die freie Wahl haben und selbst entscheiden können, ob sie auf dem Bürgersteig, auf der Straßen bzw. auf dem Radweg fahren möchten.

Eltern dürfen seit Anfang 2017 mit ihrem Kind gemeinsam auf dem Fahrradweg radeln, jedoch ist zu beachten, dass es nur bis zum vollendeten achten Lebensjahr des Kindes erlaubt ist.

Wichtige Regeln im Verkehrsrecht: Verhalten beim Unfall

Sei es durch eine Geschwindigkeitsüberschreitung oder eine kurze Unachtsamkeit, ein Unfall kann schnell zu Personenschäden oder gar zu Toten führen.

Das Verkehrsrecht regelt das Verhalten am Unfallort und wer für einen Unfall haftet. Vorschriften zu Unfallstellensicherung sowie zur Versorgung der Verletzen (Erste Hilfe) finden sich ebenfalls im Verkehrsrecht. Von Fahrerflucht wird gesprochen, wenn sich der Unfallverursacher unerlaubt vom Unfallort entfernt. Die Person wird nach dem Verkehrsstrafrecht belangt und macht sich somit strafbar.

Im Falle einer Schadensregulierung spielen diese Fragen eine wichtige Rolle:

  • Wie ist der Unfall geschehen?
  • Wer hat Schuld? Ein Verursacher oder mehrere?

Brauchen Sie hilfreiche Ratschläge und eine individuelle Beratung, empfiehlt es sich, einen Verkehrsanwalt zu konsultieren.

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  • Anonym März 19, 2019, 3:19 pm

    Sehr hilfreich ! Danke für die Arbeit

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